lifeSandrasen: Natura 2000

Von den Kanaren über die Alpen bis zur Nordseeküste…

Natura 2000 stellt das weltweit größte Schutzgebietsnetz dar. Es umschließt 18 Prozent der Landesfläche und 6 Prozent der Meeresfläche der Europäischen Union (EU) und dient dem Erhalt von Lebensräumen und Arten und damit der langfristigen Sicherung der biologischen Vielfalt innerhalb der EU.

Die Zusammensetzung des Natura 2000-Netzes

  •  Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiete: die auf Grundlage der FFH-Richtlinie von 1992 ausgewählt wurden. Die Richtlinie sieht den Schutz von 231 Lebensräumen und mehr als 1000 wildlebenden Tier- und Pflanzenarten vor.
  • Vogelschutzgebiete: die auf Grundlage der Vogelschutz-Richtlinie von 1979 ausgewählt wurden und in denen mehr als 200 europäische Vogelarten geschützt werden.

Die zu schützenden Lebensräume innerhalb dieses Netzes sind sehr vielfältig. Hochmoore in Estland, endemische Kiefernwälder auf den Kanaren oder mitteleuropäische Stieleichenwälder sind wenige Beispiele für die unterschiedlichen Lebensraumtypen. Einige sind eingebettet in unsere Kulturlandschaften, wie Trockene Sandrasen und Magere Flachlandmähwiesen. Beispiele für Lebensraumtypen die erst durch die menschliche Nutzung entstanden sind. Allen ist die Artenvielfalt gemein, die sie so schützenswert macht.

Beispiele für Vögel, Arten und Lebensräume des Natura 2000-Netzes in Brandenburg:

Seeadler
(natureimmortal - Fotolia)
Rotmilan
(T. Könning)
Große Moosjungfer (S.Hennigs)
Frauenschuh (S.Hennigs)
Sandheiden (S.Hennigs)
Kalkmoore (H.Rößling)

Natura 2000-Gebiete

Die Grenzen der Natura 2000-Gebiete in Deutschland:
Karte des BfN.

Natura 2000 Managementplanung

Das Projekt der Stiftung umfasst die Erstellung von Managementplänen für ausgewählte FFH-Gebiete in Brandenburg.

Ansprechpartner:
Arne Korthals (Projektleiter)
Tel. 03 31 / 97 16 48 54
E-Mail schreiben

Katinka Münch (Pressearbeit)
Tel. 03 31 / 97 16 48 78
E-Mail schreiben

Ansprechpartner zu einzelnen Gebieten finden Sie unter den jeweiligen Projektgebieten.

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