lifeSandrasen: Wasser für HorstfelderSee

Wasser für den Horstfelder See

Der Horstfelder See liegt in der Nuthe-Notte-Niederung. Diese besteht aus einer weit verzweigten Niederungslandschaft mit Niedermoorflächen. Ursprünglich wurde der See durch das Nottefließ gespeist. Aufgrund der Kanalisierung des Fließes sowie weiterer Entwässerungsmaßnahmen ist der See weites gehend verlandet.

In dem Projekt des Wasser-und Bodenverbandes Dahme-Notte wurde durch den Bau eines regulierbaren Stauwerks sowie die Herstellung eines Stichgraben die Wasserzufuhr im Gebiet reaktiviert und der Landschaftswasserhaushalt im Horstfelder See sowie im Hechtsee somit langfristig stabilisiert.

Natura 2000-Gebiet: Horstfelder See und Hechtsee
Landkreis: Teltow Fläming
Projektträger: Wasser-und Bodenverband Dahme-Notte
Gesamtprojektkosten: 7396 Euro
Förderung NaturSchutzFonds: 7396 Euro (Finanziert aus Ersatzzahlungen im Rahmen der Projektförderung)
Durchführungszeitraum: 2016

Die Maßnahmen entsprechen dem Leitziel des Managementplanes für das Gebiet. Davon profitieren die Standgewässer und die umgebenden Niedermoorflächen sowie an diese Lebensräume gebundene Tier-und Pflanzenarten:

Beispielsweise Rohrdommel, Wiesen- und Rohrweihe, Weißstorch, Wachtelkönig, Seeadler, Kranich und Gänse sowie zwei Arten der nach FFH-Richtlinie geschützten Windelschnecken. Durch die erhöhte Wasserrückhaltung kann sich auch die Lebensraumsituation des Fischotters verbessern.

Beispiele für Pflanzenarten: Herbstzeitlose, Gewöhnlicher Teufelsabbiss und Zungenhahnenfuss.

Rorweihe (dennisjacobsen - Fotolia)
Blick über Horstfelder See (I.Wiehle)
Teufelsabbiss (Naturwacht Brandenburg)
Regulierbares Stauwerk (C. Schneider)

Ansprechpartnerin

Katinka Münch (Öffentlichkeitsabteilung)
Tel. 03 31 / 97 16 48 78
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