lifeSandrasen: Milower Berg

Milower Berg

Projekt Natura 2000-Umsetzung

Allgemeines

  • Größe: 9 ha
  • FFH-Gebiet Landes-Nr.: 673
  • FFH-Gebiet EU-Nr.: DE 3439-303

Gebietsbeschreibung

Auf dem südwestexponierten Hang des Milower Berges findet sich eine kleine Fläche des Subpannonische Steppen-Trockenrasen mit Beständen von Pfriemengras und Grauer Skabiose sowie einem Vorkommen der Zauneidechse. Auf der Fläche ist in Teilbereichen eine starke Ruderalisierung auffällig, außerdem sind in Teilbereichen bereits junge Robinien vorhanden, die eine beginnende Verbuschung anzeigen. Sowohl die Ruderalisierung als auch die Verbuschung durch Nutzungsauflassung stellen große Gefährdungsursachen für den Bestand dar. Ohne Nutzung oder Pflege der Fläche ist mit einem mittelfristigen Verlust zu rechnen.

Anmerkung: Infolge der 6. Erhaltungszielverordnung (6. ErhZV) vom 15. Februar 2017 wurden die Grenzen des FFH-Gebietes angepasst.

Geschützte Tier- und Pflanzenarten (Auswahl)

Tiere:
  • Reptilien: Zauneidechse
Pflanzen:
  • Graue Skabiose, Pfriemengras

Geschützte Lebensraumtypen (Auswahl)

  • Subpannonische Steppen-Trockenrasen

Mögliche Maßnahmen / Maßnahmenschwerpunkte

Die Pflege sollte mindestens eine einmalige Mahd des Trockenrasens im Jahr einschließlich der Beseitigung des Mahdgutes sowie die regelmäßige Beseitigung der einwandernden Gehölze und eine behutsame Waldrandauflichtung beinhalten. Um Nährstoffeinträge, die Ausbreitung von nicht standortheimischen Arten und weitere Kompostablagerungen zu vermeiden, soll außerdem Müll aus dem Gebiet entfernt werden. 

Keine Nachrichten verfügbar.

Ansprechpartner

Naturwacht im Naturpark Westhavelland

Stützpunkt Süd (Milow)

Beatrice Koch
Tel. 03 386 / 20 04 19
E-Mail schreiben

Stützpunkt Nord (Havelaue)

Uta Drozdowski
Tel. 03 38 72 / 70 025
E-Mail schreiben

Managementplan

Managementplan für das FFH-Gebiet Niederung der Unteren Havel / Gülper See Ergänzung (DE 3439-303) (PDF)

Hrsg.: Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MUGV), Potsdam (2013).

Nach oben