lifeSandrasen: Eulenberge

Eulenberge

Projekt Natura 2000-Umsetzung

Foto: F. Schröder (2018)

Allgemeines

  • Größe: 1946 ha
  • FFH-Gebiet Landes-Nr.: 125
  • FFH-Gebiet EU-Nr.: DE 2848-302

Gebietsbeschreibung

Kennzeichnend für das FFH-Gebiet „Eulenberge“ ist die weiträumige, weitgehend unzerschnittene Offenlandschaft mit Kleinstrukturen wie Kleingewässern und Feldgehölzen auf der Grundmoräne im Westen sowie mehrere Seen und ausgedehnte Quell- und Röhrichtmoore in der Uckerniederung im Osten des FFH-Gebietes. Die Moore in der Niederung sind aufgrund des ständigen Zustroms von kalk-, aber auch von salzhaltigem Wasser meist kalkhaltig und nördlich Fergitz und im Ochsenbruch auch salzhaltig. Diese Standorte, aber auch einige Halbtrockenrasen im Gebiet, weisen eine einzigartige floristische Ausstattung von einer herausragenden, überregionalen Bedeutung auf.

Eine Besonderheit sind die Binnensalzstellen im Ochsenbruch nordwestlich des Oberuckersees. Außerdem kommen mehrere Quellkuppen sowie artenreiche Feuchtwiesen und -wälder sowie kleinere eutrophe, ungenutzte Moore auf den Niedermoorstandorten im Uckertal und in der Stiergrabenniederung vor. Das Niedermoor wird durch ein dichtes und weit verzweigtes Grabensystem entwässert.

Das FFH-Gebiet hat eine hohe Reliefenergie und eine hohe Standortvielfalt. Am Rand des Uckertals, aber auch an den steilen Hängen der Grundmoränenlandschaft sind artenreiche Trockenrasen, am Fergitzer Tanger auch ein artenreicher, trockenwarmer Kiefernwald vorhanden.

Anmerkung: Infolge der 16. Erhaltungszielverordnung (16. ErhZV) vom 07. März 2018 wurden die Grenzen des FFH-Gebietes angepasst.

Geschützte Tier- und Pflanzenarten (Auswahl)

Tiere:
  • Wirbellose: Bauchige Windelschnecke, Schmale Windelschnecke
Pflanzen:
  • Krautige Pflanzen: Sumpf-Engelwurz, Kriechender Sellerie

Geschützte Lebensraumtypen (Auswahl)

  • Kiefernwälder der sarmatischen Steppe
  • Pfeifengraswiesen auf kalkreichen Boden, torfigen und tonig-schluffigen Böden
  • Salzwiesen im Binnenland
  • Subpannonische Steppen-Trockenrasen
  • Trockene, kalkreiche Sandrasen

Mögliche Maßnahmen / Maßnahmenschwerpunkte

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Ansprechpartner

Gebietsleitung der Naturwacht im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

Klaus-Christian Arndt
Tel. 03 98 86/ 57 65
E-Mail schreiben

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