lifeSandrasen: Gräninger See

Gräninger See

Projekt Natura 2000-Umsetzung

Allgemeines

  • Größe: 138 ha
  • FFH-Gebiet Landes-Nr.: 27
  • FFH-Gebiet EU-Nr.: DE 3440-304

Gebietsbeschreibung

Das FFH-Gebiet Gräninger See liegt einen Kilometer nördlich des Ortes Gräningen und ist nahezu flächengleich mit dem Naturschutzgebiet „Gräninger See“. Der relativ stark verlandete Gräninger See mit seinem Bruchwaldgürtel und anschließenden Niedermoorflächen besitzt eine hohe Bedeutung im europäischen Netzwerk Natura 2000. Das Gebiet dient als Bindeglied des Biotopverbundes zwischen der Havelniederung und den Luchgebieten Westbrandenburgs. Im Schutzgebiet befinden sich bedeutende Lebensräume für Amphibien wie Kammmolch, Knoblauchkröte und Moorfrosch sowie Lebensräume des Bibers und des Fischotters. Schmale und Bauchige Windelschnecke sind als geschützte Wirbellose Tiere für das Gebiet gemeldet.

Anmerkung: Infolge der 6. Erhaltungszielverordnung (6. ErhZV) vom 15. Februar 2017 wurden die Grenzen des FFH-Gebietes angepasst.

Geschützte Tier- und Pflanzenarten (Auswahl)

Tiere:
  • Bauchige und Schmale Windelschnecke

Geschützte Lebensraumtypen (Auswahl)

  • Pfeifengraswiesen

Mögliche Maßnahmen / Maßnahmenschwerpunkte

Eine wichtige Gefährdungsursache ist die fehlende Mahd der Grünländer, die als Lebensraum der regional bedeutsamen Vorkommen der Windelschnecken dienen, sowie der Pfeifengraswiesen. Eine einmalige Mahd ab August wird hier als notwendige Erhaltungsmaßnahme eingestuft. Das Mahdgut sollte aufgenommen und von der Fläche entfernt werden. Auf eine Düngung sollte vollständig verzichtet werden. Eine Beweidung ist zu vermeiden. Diese Maßnahmen sind notwendig, um den Erhaltungszustand der Fläche zu verbessern. 

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Ansprechpartner

Naturwacht im Naturpark Westhavelland 

Stützpunkt Süd (Milow)

Beatrice Koch
Tel. 03 386 / 20 04 19
E-Mail schreiben

Stützpunkt Nord (Havelaue)

Uta Drozdowski
Tel. 03 38 72 / 70 025
E-Mail schreiben

Managementplan

Managementplan für das FFH-Gebiet Gräninger See

Hrsg.: Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MUGV), Potsdam (2013).

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